Freitag, 6. März 2015

#28 - Tangalooma

Dienstag morgen sind wir schon frueh morgens los. Ziel: Tangalooma at Moreton Island. Mit den oeffentlichen Verkehrmitteln hat es natuerlich ewig gedauert und wir sind es um 12 dort angekommen, obwohl wir um 6 los sind. Die weite Reise war es aber definitv wert! Tangalooma ist so wunderschoen! Die Straende und das tuerkisfarbende Wasser erinnern sehr stark an die Karibik und die ganzen Straende die man sonst nur in Reisekatalogen sieht. Und ueberall Palmen! Es ist traumhaft schoen! Von unserem Appartment guckt man aufs Meer! Man liegt im Bett und kann aufs Meer gucken! Entschuldigung, geht es noch besser? *o* - ja geht es. Denn abends haben wir Delphine gefuettert! Es war ein unglaubliches Gefuehl und ein weiterer wahrgewordener Traum. Die Delphine sind da so rum geschwommen und haben sich fuettern lassen. Anfassen durfte man sie leider nicht, weil es wilde Delphine sind. Vorher sind wir am Strand spazieren gegangen und haben uns etwas umgesehen. Unter anderem sind wir ein paar 100 ausgelatschte Stufen hoch um dann den besten Ausblick ueber die Insel zu haben und die Sonne untergehen zu sehen.
 Tangalooma ist uebrigens ein Resort auf Moreton Island. Leider kosten alle Aktivitaeten extra, aber man kann auch ohne viel erleben. Das Resort war voller Asiaten. In Australien komme ich mir oft gar nicht so auslaendisch vor und werde mit meinen blonden Haaren meist fuer eine Australierin gehalten. Aber auf Tangalooma...? Wollten die Asiaten ploetzlich Fotos mit mir, weil ich blond bin... Alles war auf englisch, chinesisch, japanisch und koreanisch ausgeschildert und ich habe wieder mal ein Gefuehl dafuer bekommen wie es ist nichts zu verstehen haha.

am zweiten Tag auf Tangalooma sind wir zur Wueste „spaziert“. Der Weg fuehrte erst am Strand lang, dann durch den Regenwald und ploetzlich war dort diese Sandduene in mitten des gruenen Regenwaldes. Der Sand war so weiS, dass es aus sah wie Schnee.
Moreton Island ist uebrigens die 3. groeSte Sandinsel der Welt. Die groeSte ist Fraser Island.
Bevor es dann gegen 5 auch schon wieder zurueck ging, haben wir noch am Strand relaxed und die Schoenheit der Insel genossen. Zum Glueck hat uns ein Angestellter den PIN Code fuer die VIP lounge zugesteckt, wo wir unser Gepaeck tagsueber lassen konnten.
Der Rueckweg war dann wieder etwas problematisch, aber irgendwie sind wir dann doch irgendwann angekommen. Und zum Glueck war ich ja nicht alleine. „That’s adventuring I’d say...“

Tangalooma ist wunderschoen, highly recommended! Bilder unter https://www.dropbox.com/sh/2k6iac7717gjvgb/AABJdeAjFwl6fk1CaqChvEKTa?dl=0 ! :)

Liebe GrueSe x
Eure abenteuerlustige Pauline

#27 - Von kleinen und groSen Abenteuern – Gold Coast Bericht und ein coatischer Beispieltag


Gold Coast

Allein die Rueckreise von Sydey nach Caloundra ist abenteuerlich genug um einen eigenen Artikel darueber zu schreiben. Waehrend der Flug an die Gold Coast sehr entspannt war, wurde die Weiterreise mit oeffentlichen Verkehrsmitteln umso abenteuerlicher – und das obwohl ich die Strecke eigentlich kenne und schon mindestens 10 mal gefahren bin... Aber erstmal ein kleiner Gold Coast Bericht:
Wir haben einen wunderschoenen doppelten Regenbogen ueber dem Meer gesehen, der so grell war, dass er schon unwirklich wirkte. Mit dem Bus sind wir zum Surfers Paradise gefahren und am Strand zurueck gelaufen. Abends haben wir uns den Hafen angeguckt und in einem sehr bekannten australischen Steakrestaurant Abendbrot gegessen (kein Steak, sorry). Auf Empfehlung eines Argentiniers mit dem wir uns unterhalten haben, sind wir am naechsten Tag schon um 5 Uhr aufgestanden um uns den Sonnenaufgang am Strand anzugucken. Erst dachten wir wir haetten den Sonnenaufgang verpasst, weil es schon hell war. Aber nach einer Weile hat der Himmel sich zunaechst leicht und dann immer staerker rosa-rot verfaerbt und man konnte sehen wie die Sonne sich aus dem Meer erhoben hat. Es sah traumhaft schoen aus und ich habe viele Fotos gemacht. (Bilder in der Dropbox unter: https://www.dropbox.com/sh/gs16ha3wds8fi3l/AABCPs7dlFkcfcwvUY9r4DNBa?dl=0 )
 Leider konnte ich danach nicht mehr einschlafen, also saS ich auf der Veranda und haben das Hafengeschehen beobachtet. Gegen 8 haben wir dann unsere Sachen auch schon wieder zusammen gepackt und sind zum einzigen winzig kleinen Shop am Hafen gegangen um Toast und Honig fuers Fruehstueck zu kaufen. Wieder zurueck mussten wir dann feststellen, dass jemand unseren Philadephia aus dem Kuehlschrank weggeschmissen hatte – hatten scheinbar das falsche Datum angegeben. Nach dem (eher spartanischen) Fruehstueck sind wir am Strand gewesen und haben die Hitze genossen. Richtig zu schwimmen habe ich mich aber nicht getraut, weil der Strand nicht bewacht war und der Argentinier mit am vorherigen Tag ein Foto von genau dem Strand gezeigt hat – mit einem Hai in einer Welle. Ziemlich bald mussten wir dann aber auch schon los und die JHB verlasssen. Und da ging das Abenteuer dann erst so richtig los...

chaotischer Beispiel Tag Number 1:
Der Bus hatte zwei-drei Minuten Verspaetung und diese Verspaetung hat sich im Laufe der Fahrt nur noch vergroeSert, wodurch wir letztendlich 20 minuten spaeter als geplant am Bahnhof in Helensvale angekommen sind und unseren Zug verpasst haben. Zum Glueck ist eine halbe Stunde spaeter schon der naechste Zug gefahren und dadurch sind wir dann letztendlich nur eine halbe Stunde spaeter in Brisbane angekommen. Eigentlich wollten wir unser Gepaeck am Bahnhof in den GepaeckschlieSfaechern lassen, aber die waren nun grade an dem Tag auSer Betrieb. Wir haben das Gepaeck dann aber bei einem Backpackers lassen koennen, also war es nicht zu schlimm. Aufgrund des nun etwas engeren Zeitrahmens wollten wir einen Bus in die Innenstadt nehmen, so dass ich Mama den schoenen Botanischen Garten, das RieSengrad, den fakebeach, den rainforest walk und all die anderen typischen Sehenswuerdigkeiten von Brisbane zeigen kann. Statt lange in meinem Handy zu suchen wie man am schnellsten in die Innenstadt kommt, habe ich den Busfahrer gefragt, welchen Bus wir am besten nehmen sollten um zu den botanischen Gaerten zu kommen. Er war sehr freundlich und hat uns mitgenommen und auSerhalb seiner eigentlichen Arbeitszeit zu den botanischen Gaerten gebracht (die lagen auf seinem Weg zum Buslager). Die Fahrt kam mir sehr lang vor, aber die Busse fahren ja manchmal den laengst moeglichen Weg und in jede kleine StraSe rein, deshalb habe ich mir nicht groS Gedanken darum gemacht. Leider gibt es in Brisbane jedoch scheinbar zwei botanische Gaerten... Letztendlich hatte ich keine Ahnung wo wir gelandet waren und man konnte nur blass am Horizont Brisbane’s Wolkenkratzer wie einen Hofffnungsschimmer sehen... Der botanische Garten war trotzdem sehr schoen, leider hatten wir jedoch nicht lange Zeit um uns alles anzugucken. Und leider gab es dann von dort aus nicht einmal Busse zurueck und ich habe etwas die Nerven verloren. Ein Ehepaar hat uns dann netterweise zurueck zum Bahnhof gebracht. Erleichtert und mit noch 20 min Zeit bis zum Zug, sind wir angekommen und ich wollte nur noch schnell etwas Geld abheben. – Bloed nur, dass der Geldautomat kein Geld mehr hatte. „Naja egal“, dachte ich „hauptsache wir kommen langsam mal nach Hause“. „hahahahah denkste“, lacht das Schicksal mich dann aus – denn wie wir feststellen durfen existierte der Zug den wir nehmen wollten gar nicht. „Naechster Zug in einer Stunde“. Na wunderbar.... Jegliche Versuche mich bei meinen Gasteltern zu melden sind auch fehlgeschlagen. Irgendwie ist diese eine Stunde Wartezeit dann auch irgendwann vorbei gegangen und irgendwann saSen wir dann auch tatsaechlich im Zug nach Landsborough. Zum Glueck hat Jane uns von dort abgeholt und wir sind sofort zum Dicky Beach Surf Club gefahren um dort essen zu gehen. Und so ging ein sehr, sehr langer und anstrengender Tag zu Ende und war am Ende dann doch gar nicht so schlecht.
OMG ich habe grade gesehen, dass mein Blog ueber 10.000 Seitenaufrufe hat! :o Wann ist das denn passiert??? Also ja uhm vielen Dank fuers fleiSige Lesen und es freut mich, dass es euch scheinbar gefaellt!

Der naechste Bericht wird ueber Tangalooma sein und ein Kurzbericht uber den Swimming carnival ist auch in Plannung. AuSerdem ist ein Bericht von einem weiteren chaotentag fertig, aber ich muss erstmal gucken wo ich den unterbringe...

In der Schule laeuft es ganz gut. Haben heute unsere Englischarbeit wieder bekommen und ich habe nur einen kleinen Rechtschreibfehler gemacht und eine 1 geschrieben! :) Ansonsten haben wir im Moment wieder viele Assignments in so ziemlich jedem Fach, aber es laesst sich bewaeltigen :)

Danke nochmal fuers fleiSige Lesen meiner endlos langen Berichte und bis bald!

Sonnige GrueSe x
eure Pauline :)
PS: Die Bilder befinden sich wieder in der Dropbox. Hier der Link: https://www.dropbox.com/sh/gs16ha3wds8fi3l/AABCPs7dlFkcfcwvUY9r4DNBa?dl=0

Montag, 2. März 2015

#26 - Ein paar Tage in Sydney - the harbour city


Hier kommt also endlich mein Blogeintrag ueber Sydney. Ich weiS ich habe euch lange warten lassen und ich saS auch wirklich oft vor meinem Laptop und habe diese leere weiSe Seite angestarrt. Versucht irgedwie meine Eindruecke in Worte zu fassen. Ein paar Saetze geschrieben – und wieder geloescht. Inzwischen ist sogar Herbst und ich bin immer noch nicht dazu gekommen. But here we go – ich fang einfach mal irgendwie von vorne an und versuche irgendwie rein zu kommen. Die Bilder findet ihr uebrigens wieder in der Dropbox unter https://www.dropbox.com/sh/7fo21e25pf7hbx5/AACg0T54IEiyY6jiH-nbpMqda?dl=0 :)

Tag 1 – Travel und Darling Harbor

Dienstagnachmittag wurde ich nach der Schule von einem Shuttlebus abgeholt und zum Flughafen gebracht. Nur fuer den Fall, dass irgendwas schief geht, hatte ich den Shuttle auf 3.45 gebucht und war letztendlich fast 3 std eher da. Da ich mich im Internet shcon eingecheckt hatte und es auf dem kleinen Flughafen an der Sunshine coast auch nur ein paar ueberteuerte Shops gibt, saS ich da so 3 Std rum und habe Schokolade gegessen. Wenigstens gab es ja freies WLAN – und da sind wir dann auch an dem Punkt wo der letzte Blogpost aufgehoert hat.

Nach einem entspannten 2 einhalb Stunden Flug (leider nicht am Fenster, weshalb ich den spektakulaeren Sonnenuntergang nur ueber 4 Leute hinweg sehen konnte und leider kein Foto fuer euch machen konnte) war ich dann also auch schon in Sydney. Wie schnell das geht... Setzt man sich ins Flugzeug, schlaeft 2 Stunden und hoert Musik und ploetzlich ist man in einem ganz anderen Part von Australien – 1013 km weiter suedlich. „Mal eben so.“ Schon verrueckt irgendwie. Naja wie auch immer – nachdem ich dann endlich meine Pick up Company gefunden hatte (die Royal Limousines hieS und tatsaechlich mit einem Limousinenartigen Fahrzeug Leute abgeholt hat) wurde ich zum Hotel gefahren und bin dort sogar gut eine Stunde eher angekommen als geplant. Wegen der Zeitverschiebung war es aber trotzdem schon 10 Uhr abends.

Wir sind dann abends noch durch Chinatown zum Darling harbour gegangen. Allererster Eindruck von Sydney : Nicht so GroSstadtmaeSig wie ich es mir vorgestellt hatte und wunderschoen.

Tag 2 – Mama’s Geburtstag, Sydney im Hellen, Sightseeing

Mama’s Geburtstag haben wir ganz gemuetlich mit einem Fruehstueck auf der Terasse (mit Blick ins Gruene) begonnen und sind dann schlieSlich zu unserer Sightseeing tour aufgebrochen. Erster Eindruck von Sydney im Hellen : immer noch nicht soo groSstadtmaeSig, alles in erreichbarer Naehe, unendlich viele Jogger (wir haben uns fast unsportlich gefuehlt, weil wir nur gegangen und nicht gerannt sind), wunderschoen und definitiv eine Stadt wo ich mir vorstellen koennte zu leben (waeren da nicht die teuren Mieten).

Unser Hauptziel waren natuerlich das Opera House und die Harbor Bridge, aber auf dem Weg dahin sind wir so einigen anderen Sehenswuerdigkeiten ueber den Weg gelaufen. So waren wir beispielsweise im Hyde park und in der St Mary’s Cathedral. Von dort sind wir an der State Libary von New South Wales vorbei in die Royal Botanical Gardens gegangen. Die Royal Botanical Gardens sind rieeeeeesig – die Flaeche erstreckt sich ueber 30 hectar. Ungefaehr 3 einhalb millionen Leute besuchen die Gaerten jedes Jahr. Dennoch war es nicht ueberfuellt. Viele Leute sind durch den Park gejoggt (die NSWer sind scheinbar noch sportlicher als die Queenslaender) oder haben sich auf den Wiesen nieder gelassen um Gymnastik zu machen, zu lesen oder zu lernen. Alles in einem ein sehr friedlicher, entspannter Park. Wir haben dort Lunch gegessen und Mama hat zum ersten Mal mein geliebtes Gingerbeer probiert. Beim durch den Park spazieren sind wir mehr oder weniger fast zufaellig von hinten auf die Oper zu gekommen. Die Oper ist ueberraschenderweise eher in einem cremigen beige und gar nicht so weiS wie es auf den Bildern immer aussieht. Es ist ein wunderschoenes Gebaeude und es war unglaublich dieses Gebaeude, dass ich nur aus Filmen und von Bildern kenne, mit eigenen Augen sehen zu koennen. Bilder sagen mehr als Worte – die schoensten Bilder findet ihr natuerlich wieder in der Dropbox ;-) Von der Oper aus haben wir noch einen Abstecher zum Parlamentshaus gemacht und sind dann bis zur Harborbridge gelaufen und haben die natuerlich auf (zu FuS) ueberquert. Von dort aus hatte man noch einmal einen tollen Blick auf das Opera House und man konnte nun auch sehen, dass sich das Opernhaus auf einer Halbinsel befindet. Auf dem Rueckweg haben wir noch in dem historischen Viertel „The Rocks“ gestoppt. Es ist in unmittelbarer Naehe des Circular Quay on Sydney Cove, welches der Platz ist an dem die ersten nach Australien gekommenen Europaeer 1788 ihre Siedlung aufgeschlagen haben. Mit nur 614 Einwohnern ist „The Rocks“ nur ein sehr kleines Viertel und mehr Touristenattraktion als tatsaechlicher Wohnort. (Nur um mal ein paar Fakten einflieSen zu lassen). Zur Ueberraschung fuer Mama ging es abends noch in den Sydney Tower, wo wir bei Blick ueber die Stadt Dinner vom Buffet gegessen haben. Das Restaurant hat sich ganz langsam gedreht, sodass man die ganze Stadt sehen konnte. Als wir kamen war es noch hell, aber wir haben die Sonne verschwinden sehen (auf magische Weise ohne groSen Sonnenuntergang) und die Stadt auch im Daemmerlicht und Dunklen betrachten koennen. Und das Nachtischbuffet war unbeschreiblich gut! So haben wir also alle Sehenswuerdigkeiten an einem Tag abgehackt und den Abend mit einem Glaeschen Sekt auf dem Balkon ausklingen lassen.

Tag 3 - Bondi Beach to Cogee Walk

Nach einem gemuetlichen Balkon-Fruestueck ging es am Donnerstag zum Bondi Beach. Dort habe ich die beruehmten Lifeguards aus der TV Serie „Bondi Rescue“ getroffen und auch ein Photo mit ihnen ergattern koennen. Wir haben die Wanderung vom Bondi Beach bis (fast) zum Strand Cogee gemacht – absoulut empfehlenswert! Der Weg geht die ganze Zeit am Meer lang, an tollen Buchten vorbei, mal bergauf, mal bergab und man hat einen unglaublichen Ausblick. AuSerdem gibt es dort einige Pools, die direkt am Meer sind und auch mit Meerwasser gefuellt sind und nur von einigen Felsen vom richtigen Meer und den Stroemungen abgetrennt sind. Die Chance habe ich mir natuerlich nicht nehmen lassen und war in einem dieser Pools schwimmen. Auch wenn es „bloody freezing“ (wie die Aussies sagen wuerden) war, war es ein unglaubliches Gefuehl. Der Boden war voller Algen, aber jedes mal wenn man den Kopf zum Atmen aus dem Wasser gehoben hat, hat man das Meer und die Wellen direkt neben sich toben sehen. Viele Surfer sind von dem Pool aus zum Surfen ins Meer gesprungen. Also falls ihr jemals nach Bondi Beach kommt – diese Pools sind ein absolutes Muss! Incredibly feeling! Wir haben auf dem Rueckweg am Bronte Beach gestoppt und dort ( typisch australisch) Chips (und Salat und Prons) gegessen. Als wir gegen 8 zurueck in Sydney waren, haben wir auf dem Heimweg noch zufaellig ein Video ueber Immigration in Australien am Sydney Maritim Museum gesehen.

Tag 4 – Blue Mountains

Am vierten Tag sind wir mit einer gefuehrten Tour in die Blue Mountains gefahren. (Eine Tour von Oztrails falls es jemanden interessiert – sehr empfehlenswert!) Auf dem Hinweg haben wir beim Olympia Stadium (Olypische Spiele 2000) gestoppt und haben uns dort den Volonteer walk angeguckt. Die Regierung hat circa. 50 Saulen aufgestellt auf denen in alphabetischer Reihenfolge jeder einzelne der ungefaehrt 30,000 freiwilligen Helfer namentlich aufgelistet ist. AuSerdem waren dort die Bestzeiten und Rekorde einer Sportler bekannt gegeben – bis zu den Olypischen Spielen fehlt mir noch ein ganz kleines bisschen Training musste ich feststellen.
Unser Busfahrer war sehr unterhaltsam und hat viel ueber die Geschichte Australiens erzeahlt. So habe ich zum Bespiel gelernt, dass Australien 1915 im ersten Weltkrieg in der Schlacht von Gallapoli auf der tuerkischen Halbinsel Gallapoli aus Loyalitaet zu GroSbritannien mitgekaempft hat (und verloren hat). Und das obwohl Australien erst seit 1901 als Commonwealth of Australia formiert ist. Die Niederlage im ersten Militäreinsatz des Landes gilt vielen Australiern als Geburt der Nation und wird noch heute als ANZAC day zelebriert. Genug geschichtliches – wir haben am Parramatta River eine Kleinigkeit gegessen, bevor es richtig in die Blue Mountains ging.
In den Blue Mountains habe ich meinen ersten richtigen Wasserfall gesehen und wir haben einen kleinen Walk durch den Regenwald gemacht. Die Blue Mountains heiSen uebrigens Blue Mountains, weil die Eukalyptuswaelder einen Dunst ausstoSen, der die bewaldeten Berge blau erscheinen laesst.
Mittags haben wir fuer Lunch in Leura gestoppt. Dieses kleine Staedtchen hat mich sehr an Montville erinnert, war jedoch noch touristischer.
Nachmittags haben wir die Felsormation „Three Sisters“ angesteuert und haben dort die Moeglichkeit bekommen die „Scenic World“ zu besuchen – einige Fahrten mit Gondelartigen Gefaherten. Ich habe es gemacht und finde, dass es sich nicht wirklich gelohnt hat. Man hat einen schoenen Blick gehabt, aber es war so voll, dass man letztendlich doch keine besonders auSergewoehnlichen Fotos bekommen hat. Mama hat in der Zeit einen Walk zu den Wasserfaellen gemacht. Das hat sich sicherlich mehr gelohnt.
Auf der Rueckfahrt hat unser Guide uns noch die Aboriginalgeschichte zu der Felsformation „Three sisters“ erzaehlt und wir haben uns eine aboriginalzeichnung angesehen.
Beendet wurde die Blue Moutains Tour mit einer River Cruise zurueck nach Sydney.

Wir haben dann abends noch im Hard Rock Cafe am Darling Harbor gegessen. So richtig empfehlenswert war das Essen nicht, aber wenn man schon in Sydney ist, muss man ja auch einmal im Hard Rock Cafe gewesen sein. Oder? Am Darling Harbor waren auSerdem einige StraSenkuenstler und die Atmosphaere war sehr schoen. Und damit ging dann unser letzter tag in Sydney auch schon vorbei.

AbschlieSendes Resultat ueber Sydney : Eine wirklich schoene Stadt – der erste Eindruck hat nicht getaeuscht. Die Bevoelkerung dort ist unglaublich sportlich, so dass man unwillkuerlich motiviert wird. Ueberall gibt es offentliche outdoor Fitnessparks, outdoor Fitnessstudios, es laufen einem mehr Jogger als Spaziergaenger uber den Weg und mit den vielen kleinen und groSen Parks gibt es ausreichend Gelegenheit fuer eine kleine Fitnesseinheit. Die Einwohner sind nett und freundlich und Bondi Beach ist atemberaubend schoen. Defintiv eine Stadt in der ich mir vorstellen kann fuer eine Weile zu leben!

Die Reise ging am naechsten tag weiter an die Gold Coast und von dort ueber Brisbane nach Hause, aber das ist ein anderes Abenteuer :D – von dem ich im naechsten Blogpost berichten werde... AuSerdem ist noch jeweils ein Blogpost ueber Moreton Island/Tangalooma Resort und den Swimming Carnival geplant.


Also stay tuned – bleibt dran! ;-)

Bis bald und sonnige GrueSe aus dem herbstlichen Australien (fuer Donnerstag sind trotzdem 36 Grad angesagt)!
Eure Pauline



PS: Bilder in der Dropbox unter https://www.dropbox.com/sh/7fo21e25pf7hbx5/AACg0T54IEiyY6jiH-nbpMqda?dl=0 :)

Dienstag, 3. Februar 2015

# 25 - kurzpost auf dem weg nach sydney

Halli Hallo,

ich melde mich grade vom Flughafen aus, denn ich bin auf dem Weg nach Sydney. Ich muss noch eine Stunde auf meinen Flug warten und hab freies WLAN und da ich die zwei kleinen shops schon 20 mal durchlaufen hab und auch schon überfressen bin, dachte ich , ich schreib mal einen kurzen blogpost.

In der Schule ist es jetzt etwas besser. Ich habe work ethics in hospitality yr 11 gewechselt und habe das jetzt mit Freunden zusammen :) und meine matheklasse habe ich auch gewechselt und bin jetzt in Jack's Matheklasse. Die Lehrerin ist zwar schrecklich inkompetent , aber wenigstens hab ich wen zum reden :) ich bin mir nicht sicher ob ich in meiner kunstklasse bleibe, weil alle so unglaublich begabt sind und meine Ideen sind nie tiefgründig genug. Und ich hab niemanden zum reden... Vielleicht Wechsel ich in Lena's engineering class. Hört sich nach nem coolen Fach an.

Als ich heute von der Schule gekommen bin, hatte ich nur 10 min Zeit bis ich von einem Airport Shuttle abgeholt und zum Flughafen gebracht wurde. Und jetzt Sitze ich hier seit viertel nach 4... Mein Flug geht um 6:45, also in ungefähr einer Stunde. So ziemlich alle allein reisenden machen grade selfies, fällt mir so auf :D als ich am Flughafen angekommen bin, waren am ganzen Flughafen nur 2 andere Reisende und ich musste beim security check erstmal nach dem Personal fragen. Die hatten sich nämlich gemütlich zum Kaffee trinken hin gesetzt. Ja ja die Aussies halt :D

Also ich bin dann mal "OFF TO SYDNEY" ♥
Catch ya l8r Cali (thats how the aussies call caloundra - möchtegern Kalifornien haha)

Bis bald ♥

Eure Pauline

Freitag, 30. Januar 2015

#24 - back to school



Nach zwei wundervollen Ferienmonaten, ging dann schlieSlich am Dienstag die Schule wieder los. Ich hatte mich eigentlich drauf gefreut, weil dann endlich mal wieder etwas passiert. Denn Ferien werden nach zwei Monaten auch recht langweilig. Irgendwie macht man jeden Tag nur das Gleiche.  Die Vorfreude war dann aber doch unbegruendet und ich wuensche mir so sehr wieder Ferien zu haben. Ich hatte extra keine Faecher gewechselt, damit ich in den gleichen Klassen bleibe und nicht wieder ganz von vorne anfange.Aber tja, neues Schuljahr, neue Klassen. In fast jedem Fach (auSer in Mathe und Kunst wo ich die Klassen nicht leiden kann), bin ich in einer neuen Klasse mit neuen Lehrern. Ich dachte ich wuerde inzwischen so einigermaSen alle kennen, aber nein – in meiner Englisch klasse kannte ich genau zwei Personen. Die anderen hatte ich vorher noch nie gesehen.

Der Tag startete mit einem groSen Assembly wo wir unsere Stundenplaene bekommen haben. Wir saSen in unseren Roll class und ich habe irgendwie keinen Stundenplan bekommen und es war sowieso alles etwas durcheinander. Am Ende hat sich dann herausgestellt, dass meine Rollclass aufgeloest wurde, weil dort nicht genug Leute waren (meinem Nachnamen zu verdanken). So musste ich dann rumlaufen und Lehrer fragen ob sie wissen in welcher Klasse ich jetzt bin, bis ich irgendwann rausgefunden habe, in welche Klasse sie mich reingesteckt haben. Immerhin sind dort ein paar Leute die ich schon mal gesehen habe.

Mathe war immer mein Lieblingsfach hier, weil ich das mit so vielen meiner Freunde zusammen hatte. Alle meine Freunde sind jetzt aber warum auch immer in einer anderen Klasse (okay, einige auch zurueck in „ihrem Land“) , so dass ich dann Dienstag ganz verloren und allein in dieser 10er-Reihe saS. Peinlich. Und der Lehrer hat sich auch nur gefreut, dass ich endlich mal still bin und konzentriert arbeite. Apropos konzentriert arbeiten: ich hatte keine ahnung von dem wiederholungszettel, weil es stoff der letzten schuljahre war und ich dann wieder woerter nicht kannte oder Dinge noch nicht gelernt hatte. Grade an dem Tag waren dann auch zum ersten Mal in 4 Jahren meine Batterien im Taschenrechner alle, so dass ich nichtmal die Aufgaben die ich verstanden habe machen konnte. Great. Und niemand da den ich nach Hilfe fragen kann. Nur der Lehrer der die ganze Zeit verkuendigt, dass dieses Jahr besonders schwer werden wird.

Neues Fach neues Glueck – auf Englisch hatte ich mich den ganzen Tag einigermaSen gefreut, weil ich meine Englischklasse so gerne mag. Tja, bloed gelaufen , weil ich dann ja in der neuen Klasse war und niemanden kannte.  Wenigstens ist der Lehrer aber ganz witzig und dachte auch erst, dass ich Australierin bin.
„Well if you are already 6 months here... come on you are almost local! You got the Aussie slang and the tan already, when do you get your citizenship?”


In Kunst war unsere Lehrerin nicht da und alle haben sich von mir weggesetzt. Herzlichen Dank dachte ich nur. Bin dann etwas aufgerueckt, aber irgendwie sitze ich immernoch abseits und es ist auch kein anderer Platz frei.  Meine Bilder und mein „art diary“ vom letzten Jahr sind auch irgendwie auf mysterioese weise verschwunden.

Wenigstens in Geography bin ich noch in der gleichen Klasse und es hat sich auch niemand von mir weggesetzt. Nicht schlecht. Habe sogar ein bisschen mit den Typen von meinem Tisch geredet. Also so circa 5 Saetze in 70 min, aber naja immerhin. Wir fahren im zweiten Term auf eine Researchfahrt fuer 3 Tage nach Fraser island und es kostet sogar nur $165. Lichtblick des Jahres? Muss nur noch irgendwen meiner Freunde dazu bringen in das Fach zu wechseln, denn mit den Jungs mit denen ich gelegentlich einen Satz rede werde ich wohl kaum 3 Tage lang verbringen koennen.


Mittwoch war dann ja zum Gleuck schon wieder frei und ich habe mich mit einem Kumpel aus meiner PE class getroffen. Er hat mir Skateboarden und Pool (Billiard) beigebracht :)

Donnerstag (Heute) musste ich dann aber wieder hin und war schon so richtig unmotoviert, aber habe trotzdem einfach mal auf das beste gehofft. Der Tag begann mit PE und das war sogar ganz ok. Jetzt habe ich grade „work ethics“ und ich hatte keine Ahnung was das Fach ist oder warum ich in dem Fach drin bin. „Ich guck es mir einfach mal an, vielleicht sind die Leute ja nett oder das Fach macht SpaS“. Oder halt auch nicht. Das Fach ist eigentlich nur eine beaufsichtigte Freistunde in der man nicht reden darf und Hausaufgaben machen soll und ist fuer Leute die ein anderes Fach abgewaehlt haben um sich mehr auf die anderen 5 Faecher konzentrieren zu koennen. „Vielleicht sind ja die Leute nett“. Da meine Rollclass gleich neben an war, war ich frueh da und habe mich einfach mal an einen Dreiertisch gesetzt. Irgendwer wird sich schon neben mich setzen. Es kamen dann auch Leute die ich kannte und ich habe sie angelaechelt und wollte Hallo sagen – allerdings haben sie nicht zureuckgelaechelt und sich wo anders hingesetzt. SchlieSlich hat sich dann doch noch ein Typ neben mich gesetzt – hat aber nach 20 sec seinen Tisch und Stuhl zu seinen Freunden verrueckt und jemand anders hat den anderen Tisch genommen. So sitzte ich jetzt hier in der Mitte des Raumes an einem Einzeltisch und alle reden mit ihren Freunden oder arbeiten. Ich habe mich dann einfach mal entschieden zu „arbeiten“. Nach der Pause habe ich Kunst und Englisch und dann als letztes Fach „bright Futures Program“.  Vielleicht wird das ja besser. Einfach mal hoffen. Wenn man einen Film aus meinem Tag machen wuerde, wuerde er wahrscheinlich „das Opfer“ heiSen.

Die Schule faegt jetzt auch schon um 8 an und der Schulbus faehrt jetzt um 7.30. Mit lang ausschlafen also auch nichts mehr. Ich dachte wir haben dann auch eher Schluss, aber nein, die Stunden dauern jetzt einfach 70 min – also 20 min laenger. Super.

Die ganzen neuen Internationals sind im 10. und 11. Jahrgang und die meisten sind soo jung :o bis zu 2 einhalb Jahre juenger als ich... Vielleicht haette ich doch nur ein halbes Jahr machen sollen – aufhoeren wenn’s am schoensten ist. Aber naja das kann ich jetzt auch nicht mehr aendern, also krieg ich das jetzt irgendwie auf die Reihe. Irgendwie. Generell fuehlt sich alles an, wie noch mal ankommen. Nochmal diese ganzen Stunden wo man alleine in einer Klasse sitzt und niemandem zum Reden hat. Der einzige Unterschied ist, dass die Aussies sich nichtmal mehr die Muehe machen sich vorzustellen und ich mich nicht in der Schule verlaufe. Ploetzlich erinner ich mich wieder, wieso ich diese Schule am Anfang so gehasst habe und nach Moeglichkeiten gesucht habe, die Schule zu wechseln. Ploetzlich erinner ich mich wieder an die grausame Anfangszeit. Und alles was ich tun kann ist durchatmen und weitermachen. Weiterkaempfen und versuchen zu ueberleben und das Beste draus machen. Versuchen die naechsten 5 Monate zu wunderbaren 5 Monaten zu machen.

Ich musste grade mal meinen Frust runterschreiben und ich denke es ist auch wichtig, dass in meinem Blog mal nicht nur drin steht, dass alles super ist. Denn es ist nicht immer einfach einen Austausch zu machen, aber wenn es erstmal gut ist, dann ist es richtig gut. Ich moechte niemanden entmutigen, der ueberlegt einen Austausch zu machen und grade meinen Blog lieSt. Das hier ist nur eine Phase , nur zwei schlechte Tage von 200 wundervollen. Ich wollte nur mal ein realistisches Bild davon geben was ein Austausch wirklich heiSt. Es ist schwer, es ist einsam. Aber nur manchmal . Macht euch keine Sorgen – ich lebe noch und es geht mir auSerhalb der Schule super. Ich versuche lasse mich nicht runterziehen und genieSe trotzdem noch die wundervolle Zeit hier.

(Die Stunde geht immer noch 10 min und ich weiS nicht was ich noch schreiben kann...)

Ich gehe jetzt gleich in der Pause erstmal Faecher wechseln. Diese beaufsichtigte Freistunde ist ja wohl der groeSte ScheiS. Und ich will wieder Hospitality (Kochen) als Fach haben! Und ich versuche mal in eine andere Matheklasse reinzukommen. Wahrscheinlich Mathe A. Ein Level runter, sodass ich zumindest verstehe worum es geht.

Ich tue jetzt einfach noch ein bisschen so als wuerde ich etwas tun und drueck euch mal nicht noch mehr Romane auf :D

Also macht’s gut und bis bald <3


Eure Pauline


#23 – Australia day


Vielleicht habt ihr’s in den Nachrichten (oder beim “Dschungelcamp”) gesehen, vielleicht auch nicht – am 26.Januar war Australia Day. Der Australia Day ist Australiens offizieller Nationalfeiertag und erinnert an die Ankunft der First Fleet in Sydney Cove am 26. Januar 1788. Australia Day ist ein öffentlicher Feiertag. Für einige Jahre wurde er am nächstgelegenen Montag gefeiert, um ein langes Wochenende zu ermöglichen. Heute wird er am tatsächlichen Jahrestag zelebriert; fällt dieser jedoch auf ein Wochenende, ist der darauffolgende Montag zusätzlich frei (typisch Aussie – die lassen sich keine freien tage stehlen!). Traditionell werden am Australia Day eine Vielzahl von Veranstaltungen abgehalten. Dazu zählen die Verleihung der Titel des Order of Australia und des Australiers des Jahres sowie Ansprachen des Generalgouverneurs und des Premierministers. AuSerdem bekommen viele „Auslaender“ am Australia Day ihre australische Staatsbuergerschaft in einer Zeremonie verliehen. Familien gehen fuer ein barbie/BBQ (oder auch grillen) an den Strand und verbringen dort den Tag. In den Geschaeften gibt es schon seit nach Weihnachten alle moeglichen Australien-sachen – von Kleidern, ueber Einteiler, Flaggen und Bierkuehlern bis zu Hueten, Brillen und Tatoos. Die ganze Nation spielt verrueckt fuer einen Tag und dresst sich auf. (Ich wurde den ganzen Tag fuer eine echte Aussie gehalten mit meinem Australia bikini und Badeshorts und ueberall lautstark mit „Aussie aussie aussie!“ begrueSt. „oi oi oi!!!“.) Schade, dass es so einen Tag nicht auch in Deutschland gibt...
Am Kings Beach gab es eine Flag raising ceremony, in Buderim eine Parade und in Mooloolaba gab es die beruehmte Havaianas Thongcallenge. (Diese Challenge wird jedes Jahr an ausgewaehlten Straenden in Australien gehalten und das Ziel ist einen neuen Weltrekord mit der laengsten Kette aus FlipFlopfoermigen Luftmatrazen im Wasser aufzustellen.Der Eintritt betraegt $30, beinhaltet aber eine $10 Spende an den Surfclub und eine 2 Meter Thongluftmatraze).

Es gab so viele Veranstaltungen die zur selben Zeit waren, dass es wirklich schwer war sich zu entscheiden. Ich waere wahrscheinlich zur Flag raising ceremony am Kings beach gegangen und danach mit dem Bus zur Thongcallenge gefahren – wenn meine Schulkoordinatorin nicht andere Plaene fuer uns gemacht haette... Morgens um 7.40 haben wir uns mit ihr und den neuen Internationals getroffen um Stand up paddle boarding zu gehen. Es hat total viel SpaS gemacht (auch wenn wir in der Stroemung festgesteckt haben und dann zurueck mit unseren Armen paddeln mussten und meine Arme 4 Tage spaeter immer noch Muskelkater hatten). Trotzdem ein bisschen schade, dass wir deshalb die ganzen traditionellen Aussieveranstaltungen nicht machen konnten. Ich bin dann mit Lena am Strand gewesen und wir haben Lamington (traditionell australischer Kuchen) und Chips (Fish’nd’Chips ist hier auch schon mindestens traditionell :D ) gegessen. Abends habe ich mit meiner Lieblingsaussiefamilie/Maddie’s Familie Abendbrot gegessen und den Abend verbracht. Meine Gasteltern haben leider den ganzen Tag arbeiten muessen und waren abends zum Essen eingeladen.

Es war ein gelungener Tag – ich wuenschte Australia Day waere jeden Monat!

In dem Sinne – aussie aussie aussie, oi oi oi !

Eure Pauline :-)



PS: Bilder wieder per Dropbox unter - > https://www.dropbox.com/sh/ajdr6qi5gmbi0q8/AADQ-e5XRsDclvxS3x0knUhEa?dl=0
Es sind auch einige Bilder vom Rest der Ferien (Australia Day war uebrigens der letzte Ferientag...) drin. Zum Beispiel von dem wunderbaren Tag wo Lena und ich uns das einzige Schloss in ganz Australien angeguckt haben und dort BogenschieSen gelernt haben, bevor wir fast gekoepft wurden (jk). Oder der wundervolle Abend wo ich mit Freunden am Strand gegrillt habe . Ein paar Bilder vom Gold Coast Trip zu Movieworld sind glaub ich auch dabei. Und dann ein paar "Alltagsbilder"aus den Ferien - morningswims, gym, lunch at the beach, und dann ein bisschen am Strand seien, bevor ich mich abends mit Getraenkekuehlern ins Bett lege und versuche bei 27Grad nachttemperatur zu schlafen. Not macht erfinderisch :D

Montag, 19. Januar 2015

#22 - Melbourne



(evening one)
Am 7.Januar ging es fuer mich, meine Gastfamilie und Maddi fuer ein paar Tage nach Melbourne.
Der Flug war erst nachmittags und wegen der Zeitverschiebung (eine Stunde) waren wir erst gegen halb 11 im Hotel. Der Flug war sehr entspannt und turbulenzfrei und am Ende konnten wir aus dem Flugzeug noch ein Gewitter ueber Melbourne beobachten. Im Hotel angekommen haben wir nur unsere Taschen abgestellt und sind uns erst mal ein bisschen umgucken gegangen. Ein bisschen um 11pm durch die Stadt maschiert. Es wirkte total europaeisch, denn es waren noch total viele Menschen drauSen und viele Restaurants hatten noch geoeffnet. Da gab es sozusagen ein richtiges Nachtleben. Wir haben dann um 11 Dinner in einem 24/7 griechischem Restaurant gegessen und das Essen dort war sogar total gut und auch guenstig.

day two

Am naechsten Morgen sind wir wieder eine Stunde in der Stadt rumgelaufen bis wir „das Beste“ Cafe gefunden hatten und dort gefruehstueckt haben (toasted sandwiches). Beim Fruehstueck haben wir uns dann ueberlegt zu welchen Sehenswuerdigkeiten wir wollen. Mit der kostenlosen StraSenbahn sind wir zum Eureka Tower gefahren. Das ist angeblich das hoechste Gebaeude auf der Suedhalbkugel. Mir kam er allerdings recht klein vor, verglichen mit dem Burj Kalifa. Danny und ich sind auch raufgefahren und haben uns Melbourne von oben angeguckt. AnschlieSend sind wir noch zum federation square gefahren, wo wir die australische „je suis Charlie“-Rede nur um wenige Stunden verpasst hatten. Zu dem Zeitpunkt wussten wir von den Geschehnissen in Paris noch nichts und erst als wir 3 Stunden spaeter im Hotelzimmer saSen und den Fernsehr angeschaltet haben, haben wir dort die Liveaustrahlung der Rede vom Federation Square in Melbourne gesehen.Wir haben uns auch Flinders street station angesehen, was ein alter Bahnhof ist. In einer richtigen Kirche/Kathedrale waren wir auf meinen Wunsch auch – die anderen waren nicht so interessiert daran. An der Sunshine Coast gibt es keine richtigen Kirchen, sondern nur „Kirchen“ in normalen Hauesern und mit Plastikstuehlen. Aber keine richtigen, prachtvollen, alten Kirchen aus Stein, mit Bildern und Mosaikfenstern und allem was nun mal zu einer Kirche dazu gehoert. Auc h die Graffitigassen haben wir uns nicht entgehen lassen.
Gegen 2 hatten wir alle Sehenswuerdigkeiten durch und haben uns entschieden uns die Laeden ein bisschen genauer anzugucken... Ich habe Maddi H&M gezeigt (in mebourne ist das einzige H&M in ganz Australien) und sie war absolut ueberwaeltigt von den guenstigen Preisen.
Abends haben wir in einem total teurem griechischem Restaurant gegessen (man merkt halt doch, dass mein Gastvaster Koch ist und immer da essen muss, wo es am Besten ist).
AnschlieSend haben wir uns noch angesehen wie die Feuerwerke beim  Crown Casino aus den Saeulen geschossen kamen.

day three

Und heute hat sich Melbourne wirklich total europaeisch angefuehlt. Sogar das Klima hat sich angepasst. 16 Grad und Regen – obwohl eigentlich Sommer ist und es gestern noch 35 Grad waren. So ging es dann mit langer Hose, Pullover, Lederjacke und Schal zum Shoppen in die warmen Malls mit Maddi. Wir waren in einem DFO (discount factorie outlet), wo alles nur noch halb so viel wie normalerweise gekostet hat. Haben zum Mittag in einem kleinen italienischem Cafe am Melbourne River (Kanal) gegessen. Gegen 3 sind wir schon wieder nach Hause gegangen, weil es einfach zu kalt war. Ich erinner mich wieder wie der deutsche Lifestyle ist und wieso ich in deutschland nicht so viel unternehme wie hier... Abends sind wir italienisch essen gegangen und sind dann zu einer Nachtfuehrung im alten Mebourne goal (gefaengnis) gegangen. Ned Kelly (soeiner wie Robin Hood, wer ihn nicht kennt) wurde dort erhangen. Die Nachttour war total gut, da wir nicht nur rumgefuehrt wurden, sondern die Tour von einem Schauspieler geleitet wurde und man richtig fuehlen konnte wie die Leute sich damals gefuehlt haben. AuSderdem war es bis auf eine kleine Kerze in seinen Haenden dunkel und das hat die Tour noch schauriger gemacht. Also falls jemand mal nach Melbourne kommt : Hungmans Night Tour in the old melbourne goal - $38 fuer Erwachsene und $35 concession. Definitiv empfohlen!

day 4/last day

Eigentlich wollten wir morgens zu irgendeinem Markt, aber da man dort mit den free trams nicht hinkam und fuer die anderen eine extra go card brauchte, haben wir es gelassen und Maddi und ich haben wieder die Geschaefte inspiziert. Ich wil gar nicht wissen wie viel Geld sie ausgegeben hat – am Ende hat sie mit ihre Kreditkarte in die Hand gedrueckt und mich angefleht sie ihr nicht wieder zu geben, bis wir zu Hause sind so dass sie nicht noch mehr ausgeben kann. Ich habe nue $120 inklusive jeden Tag Fruehstueck ausgegeben J Und nachmittags ging es dann auch schon wieder zurueck in die Waerme. So sehr ich die Waerme auch vermisst hatte, als sie dann da war hat es uns alle doch wie ein schlag getroffen. In Wintersachen sind 35 Grad nicht sehr angenehm. Nachts wollten mir dann wieder eine handgroSe Spinne und ein Gecko Gesellschaft leisten und da hab ich mir dann schon wieder gewuenscht zurueck im scheonen kalten Melbourne zu sein.
Bestimmt fragt ihr euch was so mein Eindruck von Melbourne ist und was dort so anders ist. Ich denke mal, meinen Eindruck hat man ja aus den Erlebnissen schon so rausgehoert. Es ist eine wunderschoene, moderene, europaeischwirkende GroSstadt. Voller Vielfalt (ich habe zum Beispiel zum ersten Mal seit ich in Australien bin homosexuelle Paare gesehen), Kunst (es gibt lauter Artgallerien und die Graffitigassen) und Internationalitaet.

Aber was ist anders in Melbourne? - verglichen mit der Sunshine Coast?
1. das Wetter. Am einen Tag 35, am naechsten 16 -  in Melbourne ganz normal.
2. die Leute tragen was sie wollen und nicht alle das gleiche wie an der Sunshine Coast (die typische Australierin hat glatte, sehr lange Haare, ist super schlank und traegt Crop Top mit Highwaisted Shorts)
3. Nachtleben. Habe keinen einzigen Shop gefunden, der wie an der Sunshine coast um 5pm schlieSt.
4. Viel mehr Raucher. An der Sunshine Coast raucht fast niemand.
5. Alkohol im gleichen Shop wie andere Getraenke und Essen. Zwar immer noch in einer extra Abteilung in die nicht jeder reinkommt, aber nicht wie in Queensland in einem extra Laden.
6. GroSstadt, kein Strand – bzw. wir waren dort zumindest nicht am Strand.
7. Total viele Asiaten. „I swear out of 6 people 5 are asian here!“, hat Maddi gesagt. Und das stimmt wirklich. Man hat mehr Asiaten als Australier gesehen.

Scheinbar sehe ich uebrigens doch deutsch aus, denn ein Typ hat mich mit „sprechen sie deutsch“ angesprochen und war dann total ueberwaeltigt, dass ich auch englisch spreche. Mehr als eine Sprache sprechen zu koennen, ist hier sehr selten.

Das waren so meine Melbourne Erlebnisse. Ich habe in der Dropbox wieder ein paar Bilder hochgeladen, die ihr euch unter folgendem Link anschauen koennt: https://www.dropbox.com/sc/25kj82z0ccy76ix/AABtdJgld0R8bJbp_pLjxxkIa

Liebe GrueSe aus der Hitze (schmelze im Moment mal wieder bei 39 Grad vor mich hin und verbringe die meiste Zeit des Tages  im Pool, Meer oder Shoppingcentern mit Klimaanlage)!

Eure Pauline